Ein paar Worte über uns

Unser Verein Einfach Tierschutz e.V. entstand aus der privaten Initiative einiger erfahrener Tierschützer, die schon seit Jahren im In- und Ausland aktiven Tierschutz betreiben.

Unsere Erfahrungen sammelten wir sowohl in Deutschland als auch in Ländern wie Bulgarien, Dänemark, Rumänien, Spanien, Ungarn und der Ukraine, wobei wir hauptsächlich im Bereich der Betreuung von Straßenhunden aktiv waren.

Wir haben geholfen tausende Tiere zu versorgen und zu verpflegen, haben uns um medizinische Hilfe und Kastrationen gekümmert.

Wir organisierten finanzielle sowie Futter- und Sachspenden, und waren häufig an vorderster Front dabei, wenn Tiere uns benötigten.

Von der Leitung größerer Tierheime über die Vermittlung auf Pflege- und Endstellen bis hin zur Planung und Durchführung von groß angelegten Kastrationsaktionen haben wir alles begleitet.

Anfang 2016 starteten wir ein neues, experimentelles Projekt im Social Media Bereich, dass willige Helfer mit hilfsbedürftigen Projekten wie Gnadenhöfen oder Tierheimen vernetzt.

Wir haben uns in diesem neuen Projekt sozusagen als „Tierschutz-Freelancer“ vielen kleinen Vereinen als Hilfe und Portal angeboten. Wir standen allen Hilfesuchenden mit unserem Wissen ebenso wie mit unserem aktiven Einsatz auf unserem Portal und vor Ort zur Seite.

Dabei griffen wir auf die vielen willigen Helfer unter unseren Followern und Unterstützern zurück. Wir sammelten die Hilfegesuche von Tierheimen, Tierschutzorganisationen, Vereinen, Gnadenhöfen etc. und veröffentlichen diese auf unseren Social Media-Auftritten, wo sie von vielen freiwilligen Helfern im In- und auch Ausland gesehen wurden.

Zudem haben wir auf diesem Weg auch verschiedene Vereine miteinander bekannt gemacht und als mögliche Kooperationspartner bei Problemen vorgestellt.

In unzähligen Mails und Nachrichten beantworteten wir Fragen rund um das Thema Tierschutz, boten Hilfestellung und Anleitung wenn jemand selbst aktiv werden wollte sowie bei Fragen zu tierschutzwidriger Haltung, Fundtieren, verletzten Wildtieren etc. etc.

Auch betrieben wir Aufklärungsarbeit, indem wir über Tierschutzvereine Themen wie Massentierhaltung, Tiertransporte, Wilderei, Überfischung, Walfang, Zoos und vieles andere sowohl auf unserer Seite https://www.facebook.com/tiereschuetzen/ als auch in unserer Gruppe https://www.facebook.com/groups/einfachtierschutz/  berichteten.

Unsere Initiative hat es dabei ganz bewusst abgelehnt, selber als Verein aufzutreten und Spenden zu sammeln.

Unser Projekt begeisterte mit rasanter Geschwindigkeit immer mehr Menschen, so dass wir nach nur einem halben Jahr schon über 70.000 Follower und Unterstützer gewinnen konnten, Tendenz weiter stark steigend.

Doch mussten wir auch feststellen, dass wir sehr häufig an Grenzen stießen, Grenzen finanzieller Natur.

Oft mangelte es nicht an willigen Helfern für ein Projekt, aber am nötigen Kleingeld.

Nachdem wir lange und gründlich alle Vor- und Nachteile abgewogen hatten, entschieden wir uns einige Monate und ein paar frustrierenden Erfahrungen später, entsprechend zu reagieren und nun doch selber einen Verein zu gründen.

Wir wollen so die nötigen finanziellen Mittel beschaffen, um ein neues Großprojekt anzugehen, das uns wieder zu unseren Wurzeln, dem Kampf gegen das Elend und die Probleme von Europas Straßenhunden, führt.

Auch wenn wir weiterhin hauptsächlich in unserer Gruppe (Link) eine Anlaufstelle für hilfsbedürftige Projekte, die sich vernetzen möchten, bieten, sowie Aufklärungsarbeit Tierschutz generell betreffend leisten, liegt unser Fokus jetzt auf unserem neuen Großprojekt, welches schon in den Startlöchern steht.

Im Oktober dieses Jahres werden wir in Rumänien ein Tierheim mit über 450 Hunden übernehmen und komplett Versorgen.

Wir betreiben allerdings nicht einfach eine von unzähligen Auffangstationen oder Verwahranstalten für Hunde, sondern werden durch Nachhaltigkeit eine wirkliche Verbesserung der Zustände vor Ort erreichen.

Dazu gehört, ein professionelles Tierheim mit Standards zu erschaffen, welches dieser Bezeichnung auch würdig ist.

Aber nicht nur ein anständiges Tierheim mit verantwortungsvoller Vermittlung, sondern vor allem groß angelegte Kastrations- und Freilassungsprogramme (spay and release program) werden die Straßenhundeproblematik in den kommenden Jahren dort lösen können.

Vier mal pro Jahr werden wir Haus-, Hof- und Streunerhunde in der Stadt kastrieren. Hierzu ist auch die Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung extrem wichtig, denn ohne deren Rückhalt und Mitwirkung, ist dem Problem auf lange Sicht nicht Einhalt zu gebieten.

Wenn aber schon Kinder die Auswirkungen von fehlenden Kastrationen bei Haus- und Hofhunden verstehen lernen, sind das die besten Voraussetzungen für einen nachhaltigen Wandel.

Deswegen gehen wir in die Schulen der Stadt, informieren und unterrichten die Kinder in Tierschutzangelegenheiten, und helfen so, das Bild der Tiere in den Köpfen der Menschen zum positiven zu verändern.

Wir hoffen auf eure Unterstützung.

Euer Team von ‚Einfach Tierschutz‘